
Fischarten
Rotfeder angeln
Die Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus) ist ein hübscher, oberflächenorientierter Friedfisch mit leuchtend roten Flossen – dem Rotauge ähnlich, aber höher im Wasser stehend. Hier findest du die wichtigsten Tipps zum Rotfeder angeln.
Steckbrief Rotfeder
- Beste Jahreszeit
- Spätfrühling bis Spätsommer, warmes Wasser
- Beste Köder
- Brot, Maden, Mais, kleine Trockenfliege
- Methode
- Posenangeln im Mittelwasser und an der Oberfläche
- Beste Tageszeit
- Tagsüber bei Sonne, warme Stunden
- Schlüssel
- Höher im Wasser anbieten als beim Rotauge
Standplätze und Gewässer
Rotfedern lieben krautreiche, stehende oder langsame Gewässer: Teiche, Seen, Altarme und Seerosenfelder. Anders als das Rotauge stehen sie oft im Mittelwasser oder direkt unter der Oberfläche, besonders an warmen, sonnigen Tagen entlang von Kraut- und Schilfkanten.
Köder und Montagen
Brotflocke, Maden, Mais und Teig fangen gut – an einer feinen, leicht beschwerten Posenmontage. Stelle die Tiefe flacher ein als beim Rotauge, oft nur 30–60 cm unter der Oberfläche. Mit Brot oder einer kleinen Trockenfliege lassen sich Rotfedern auch direkt von der Oberfläche überlisten.
Technik: hoch im Wasser fischen
Füttere lose schwimmende Maden oder kleine Brotstücke an, um die Fische nach oben und an den Platz zu locken. Halte die Pose leicht und beobachte sie genau – die Bisse sind zügig. Ein dünnes Vorfach und ein kleiner Haken bringen deutlich mehr Fische.
Jahreszeit und beste Beißzeit
Die beste Zeit ist das warme Halbjahr von Spätfrühling bis Spätsommer. An sonnigen, warmen Tagen stehen Rotfedern aktiv hoch im Wasser; bei Kälte ziehen sie tiefer und werden träger.
5 schnelle Rotfeder-Tipps
- Köder höher anbieten als beim Rotauge – oft knapp unter der Oberfläche.
- Lose Maden oder Brot anfüttern, um die Fische nach oben zu locken.
- Leichte Pose, dünnes Vorfach und kleiner Haken bringen mehr Bisse.
- An sonnigen Tagen Kraut- und Schilfkanten gezielt befischen.
- Notiere Tiefe, Köder und Platz für die nächste Tour.
Häufige Fragen zum Rotfeder angeln
Was ist der beste Köder für Rotfedern?
Brotflocke, Maden, Mais und Teig – hoch im Wasser an feiner Posenmontage. Mit Brot geht es auch direkt an der Oberfläche.
Wie unterscheide ich Rotfeder und Rotauge?
Die Rotfeder hat ein nach oben gerichtetes Maul, leuchtend rote Flossen und steht höher im Wasser. Das Rotauge hat ein endständiges Maul und rote Augen.
Wann beißen Rotfedern am besten?
Im warmen Halbjahr von Spätfrühling bis Spätsommer, vor allem an sonnigen, warmen Tagen.
Wie merke ich mir gute Rotfederstellen?
Halte Platz, Tiefe und Köder fest. In der App Einfach Angeln markierst du jeden Fang auf der Karte und findest deine besten Friedfisch-Plätze wieder.





